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Make vs. Zapier: Welches Automatisierungstool ist besser? (2026)

Aktualisiert: 2026-06-03

Make (früher Integromat) und Zapier sind die zwei bekanntesten No-Code-Automatisierungstools. Welches ist besser – und für wen? Dieser Vergleich zeigt die wichtigsten Unterschiede ehrlich auf.

Kurzfazit: Wer sollte was nehmen?

Der direkte Vergleich

KriteriumMakeZapier
Gratis-Tarif1.000 Operationen/Monat100 Tasks/Monat
Preis abca. 9 €/Monatca. 19 €/Monat
EU-Hosting✅ (Tschechien wählbar)❌ (USA)
DSGVO🟢 gut⚪ prüfen
KomplexitätHöher, mehr MöglichkeitenNiedriger, einfacher Start
App-Anzahl1.500+6.000+
Mehrstufige Szenarien✅ sehr stark⚠️ limitiert (Paths nur paid)

Make im Detail

Make arbeitet mit visuellen „Szenarien" – du siehst jeden Schritt als Modul auf einer Zeichenfläche. Das macht komplexe Workflows überschaubar. Der EU-Serverstandort (Rechenzentrum in Tschechien wählbar) macht Make zur DSGVO-freundlichen Wahl. Im Gratis-Tarif bekommst du 1.000 Operationen/Monat – deutlich mehr als Zapier.

Zapier im Detail

Zapier ist der einfachste Einstieg: „Trigger → Action" in zwei Klicks. Mit über 6.000 App-Integrationen hat Zapier das größte Ökosystem. Für Teams die schnell starten wollen und keine Datenschutz-Bedenken haben, ist Zapier komfortabler. Der Nachteil: US-Hosting und höhere Preise bei mehr Volumen.

Preisvergleich bei Wachstum

Bei 10.000 Tasks/Monat zahlt man bei Zapier bereits rund 49 €/Monat, bei Make für ähnliches Volumen ca. 16 €/Monat. Make wird mit steigendem Volumen deutlich günstiger.

Typische Anwendungsfälle

Empfehlung

Für DACH-Unternehmen und alle die auf Datenschutz achten: Make ist die bessere Wahl. Günstigerer Preis, EU-Hosting, mehr Flexibilität. Zapier ist sinnvoll wenn du viele spezifische US-Apps verbinden musst die Make nicht hat.

Kann ich von Zapier zu Make wechseln?

Ja – die Logik lässt sich übertragen, du musst die Szenarien aber neu aufbauen. Viele berichten, dass Make danach mehr Möglichkeiten bietet als erwartet.

Gibt es eine kostenlose Alternative zu beiden?

n8n (self-hosted) ist komplett kostenlos und sogar noch mächtiger – erfordert aber etwas technisches Know-how beim Setup.

Stand: Juni 2026. Preise können sich ändern.